Erfolglos schreiben: 149,6 Millionen Kilometer. Schreiben auf Distanz.

Halte den Leser auf Distanz.

Das geht leicht, indem du Emotionen in personalisierte Dinge wandelst, anstatt mit Empfindungen zu arbeiten.

Hier ein brachiales Beispiel. Statt „Beim Frühstück dachte er daran, sich zu erschießen“ lass doch die Hoffnungslosigkeit höchstpersönlich auftreten und irgendwas tun … zum Beispiel das hier: „Die Hoffnungslosigkeit verdunkelte seine Gedanken.“

Aber nun ein dezentes Beispiel. Statt „Er spürte die Hitze der Sonne auf seiner Schulter“ schreibe: „Die Sonne brannte auf seiner Schulter“ – weil du auf diese Weise den Leser eine kleine Reise antreten lässt, und zwar von der Sonne 149,6 Mio. km hin zu einer Schulter. Die Sonne brennt, ohne dass eine Empfindung eines Menschen im Satz vorkommt. Cool, nicht wahr?

Zeit für eine Schreibwerkstatt. 17./18. September. In Wien.

Geht es dir auch so, dass Schreiben eine Leidenschaft von dir ist? Dass auch du nach Wegen suchst, um dein Schreiben zu verbessern? Dass du dir dafür ein professionelles und wertschätzendes Umfeld wünschst?

Was wir vom Texthobel für dich tun, ist folgendes:

Wir ermöglichen dir, dass du in nur zwei Tagen dein Schreiben massiv verbessern kannst.

Wir bieten dir ein wertschätzendes und zielgerichtetes Umfeld.

Wir bieten dir Texttechniken, die du gleich praktisch verwenden kannst.

Wir unterstützen dich, die Stärken der eigenen Texte zu erkennen und auszubauen.

Wir helfen dir, Schwachstellen in deinen Texten zu entdecken und zeigen dir, wie du sie in Zukunft vermeidest.

Wir ermöglichen dir den Kontakt zu Absolventinnen und Absolventen vorangegangener Workshops, damit der befruchtenden Austausch auch nach diesem spannenden Wochenende weitergeht.

Der Schreibworkshop ist als intensives Arbeitsseminar konzipiert, mit insgesamt 16 Stunden. Die ganze Zeit wird viel geschrieben, und Gelerntes wird gleich wieder angewendet. Du bestimmst dein Tempo, und die Aufgaben werden mit dir auf deine Bedürfnisse abgestimmt.

Texthobel, die Schreibwerkstatt für Texttechnik
mit Thomas Wollinger

Datum: Sa/So 17./18.09.2011
Zeit: jeweils 10 bis 18 Uhr
Ort: 1090 Wien, Sobieskig. 4/1
Beitrag: 195 EUR

Anmeldung bitte direkt beim Texthobel www.texthobel.at

Die Dinge losgelöst von einer Notwendigkeit anzuschauen. Lernen von Spinoza.

Wie spannend es sein kann, sich bestimmte Dinge bewusst zu machen, ohne dass ein spezifisches Interesse daran besteht.

… ist für mich das Wesen des Literaten.

Die Dinge losgelöst von einer Notwendigkeit anzuschauen, ist vielleicht eine der unterschwelligen Lektionen von Spinozas Ethik, die uns lehrt, die Welt losgelöst von all dem zu betrachten, was der Mensch in sie hineinverfrachtet.

… ist meiner Meinung nach das klassische „Show, don’t tell“.

https://www.youtube.com/watch?v=XI55rOL-tTw

Der Weg des Raben

Dieses Buch hat der ehemalige Abt von Stift Melk, Burkhard Ellegast, geschrieben. Es handelt von seiner Lebens- und Glaubensweise, sprich, von seiner Interpretation der Regel des Hl. Benedikt (weil er ja ein Benediktiner ist).

Ich lese es gerade, weil ich in meinem Roman ein fiktives Benediktinerkloster habe und das Verhalten eines Abts eine wichtige Nebenhandlung bildet.

Diesen tollen Buchtipp verdanke ich Christiane, einer lieben Freundin, die von Burkhard Ellegast getraut wurde und mir von seinem Lebensmotto erzählte: „Mach es anders“.

Es sind schon erstaunliche Wege, wie das, worüber ich schreibe, zu mir findet.

Ein Beistrich zerstört eine Illusion

Oh, da ist ein Beistrich in unserer neuen Bundeshymne zwischen „Töchter“ und „Söhne“. Schade. Denn „Heimat bist du großer Töchter Söhne“ steckt ja voller Vielschichtigkeiten.

Es bedeutet, dass Österreich Söhne beheimatet (wie in der früheren Fassung), aber nun – hört! hört! – sind diese von groß(artig)en Frauen geboren.

Warum sagt man in so einem Fall nicht „Heimat bist du großer Mütter Söhne?“ – Na, weil es viel zu trivial ist! Weil diese Frauen ja wiederum Mütter haben, und Väter, und darum sind diese groß(artig)en Frauen ja wiederum Töchter, und so kommt gar die verdienstvolle Großelterngeneration implizit ins Spiel.

Plötzlich war Österreich Heimat von vielen: von Söhnen, klar auch von ihren Müttern, damit also von Frauen generell, von den Großeltern, und es wurde anerkannt, dass die großen Söhne der alten Hymne ja von irgendwem all ihr Großes gelernt haben mussten – na klar, von ihren Müttern.

Dass bei diesen Überlegungen die kinderlosen Frauen und die Väter ausgespart blieben, das hatte wohl den Beistrich nötig gemacht.

Und eben diesen Beistrich hatte ich überhört, als ich von der neuen Hymne erfuhr. Erst im Blog von Thomas Happ wurde ich damit konfrontiert.

Erfolglos schreiben: Schreib einen Bestseller

Katja Kullmanns „Generation Ally“ gehörte vor zehn Jahren zu meiner Rechercheliteratur, um herauszufinden, wie Frauen ticken.

Kullmanns Weg erinnert mich, diese eine Frage genauer anzusehen, die da lautet: Was ist Erfolgreichsein für mich?

Letztens gab sie folgendes Interview auf dieStandard.at …

„Ich sprech‘ inzwischen über Geld“
Von der Bestseller-Autorin zur HartzIV-Empfängerin: Katja Kullmann fordert in ihrem neuen Buch „Echtleben“ die kreative Klasse auf, ihren Selbstbetrug zu beenden

Selbstverwirklichung, kreative Jobs, Ich-AGs: die sogenannten Kreativen waren einmal die Speerspitze eines auf Innovation beruhenden neuen Wirtschaftsmodells. Doch während die RepräsentantInnen in den Ministerien immer noch dafür werben, hat bei den tatsächlich Kreativen längst eine Ernüchterung eingesetzt: „Wir haben alles Mögliche zusammengebastelt – nur keine Macht,“ resümiert Katja Kullmann in ihrem neuen Sachbuch „Echtleben“ über die Generation der heute 40-Jährigen.

In dem Buch gewährt die Autorin tiefe Einblicke in ihre eigene soziale Achtbahnfahrt, die von der Bestseller-Autorin zur HartzIV-Empfängerin reichte. Gleichzeitig schließt sie ihre Geschichte mit den Erfahrungen ihrer MitstreiterInnen aus dem kreativen Milieu kurz und wagt eine gesellschaftlichskritische Analyse, die weit über die Lebenswelt der Prekär-Bohème hinausragt. Im Interview mit dieStandard.at erläutert die „Generation Ally“-Autorin, was sie sich von ihrer Generation erwartet, nachdem der Traum vom „freieren Leben“ geplatzt ist und nicht zuletzt, wie es nun bei ihr selber finanziell weitergeht:

*****

dieStandard.at: Sie haben mit „Generation Ally“ einen Bestseller geschrieben, acht Jahre später waren sie Hartz4 Empfängerin. Was ist da passiert?

Kullmann: Anfang der 00er Jahre schrieb ich als knapp 30-Jährige „Ally“, kurz vorher hatte ich mich als Journalistin selbstständig gemacht. Das Buch hat eingeschlagen, mehr als ein Jahr war ich damit auf Tour. Das Geld habe ich auf ein Sparkonto gelegt, keine Aktien oder so, damit kenne ich mich nicht aus.
Mit diesem finanziellen Polster und als selbstständige Journalistin segelte ich dann durch dieses Jahrzehnt, in dem sich ökonomisch sehr viel verändert hat. In der Medienbranche wurden die Aufträge für die Freien immer weniger, genauso wie die Honorare. Ohne dass ich in Luxus gelebt hätte, war mein Erspartes dann nach acht Jahren weg und ich musste beim Amt anklopfen.

dieStandard.at: Der Verlag, für den Sie das Buch geschrieben haben, ist pleite. Geht ihnen jetzt auch das Honorar für das Buch durch die Lappen?

Kullmann: Ja, zum Teil liegt es jetzt erstmal auf Eis. Das wäre ja eigentlich das perfekte Schlusskapitel für mein Buch. Der Eichborn-Verlag war einer der wenigen unabhängigen, kleinen Verlage, der zu keinem Großkonzern gehört, ich wollte mein Buch dort gerne rausbringen. Ein paar Tage, nachdem mein Buch draußen war, gingen sie dann in Insolvenz, von meinem Garantiehonorar habe ich im Vorfeld 40 Prozent erhalten, der Rest ist in der Insolvenzmasse. Ich bin also jetzt eine von vielen Gläubigern.

dieStandard.at: Heißt das, Sie müssen jetzt dann bald wieder beim Amt anklopfen?

Kullmann: Nein, ich hatte zuletzt für anderthalb Jahre ja wieder einen festen Job und konnte glücklicherweise wieder etwas zurücklegen. Aber ich habe natürlich mit dem Buch-Geld gerechnet und muss jetzt umplanen. Letztlich geht es darum, dass ich mich als Unternehmerin meiner Selbst auf die Absprachen mit ungleich größeren Vertragspartnern verlassen muss – und wenn es nicht klappt, gibt es kein soziales Netz, das Leute wie mich auffängt. Die Freiberufler, Ich-AGs und Minijober usw. haben keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, sie sind sofort auf Hartz IV. Von da aus können Sie sich aber überhaupt nicht mehr bewegen, Zuverdienst ist nicht erlaubt, und sie dürfen auch den Standort nicht verändern, etwa die Stadt wechseln – so als Freie zu arbeiten, ist unmöglich. Man muss seinen Beruf dann praktisch aufgeben, egal wie gut es jahrelang vorher lief, man muss darauf warten, bis man angestellt wird, sonst kommt man da erst mal nicht raus. Diese Schizophrenie beleuchte ich in meinem Buch.

dieStandard.at: Ist ihnen diese schonungslose Offenheit über ihre finanzielle und soziale Achterbahnfahrt eigentlich leicht gefallen?

Kullmann: Ich hab mir das natürlich überlegt. Ich komme aus bescheidenen, aber soliden Verhältnissen, ich gehöre gefühlt zu den Glückskindern. Das Listige ist, monetär sind freie SchreiberInnen wie ich aber näher am Fensterputzer dran als am Herausgeber des Magazins. In der Gesellschaft herrschen aber immer noch diese weichen Wertigkeiten vor: ‚Ich hab Abitur, ich bin was Wert‘. Ich sage, ja aber finanziell nicht viel mehr als ein Supermarktkassierer. So eine Einsicht beschädigt natürlich ganz viel von ‚Identität‘. An diesen Haltungen arbeite ich, denn ich denke, dass wir uns heute neu und anders solidarisieren müssen. Zum anderen gibt es diesen bürgerlichen Habitus: Über Geld spricht man nicht. Ich mach das inzwischen schon.

Ich möchte auch, dass wir beginnen, diese Geschichten der neuen Ich-AGs und der selbstbestimmten, glücklichen Kleine-Läden Betreibenden ehrlich zu erzählen. Ganz viele dieser Lebensentwürfe der heute 40-Jährigen werden nämlich sehr oft durch die Vorgängergeneration, sprich die Eltern, bezahlt, und sei es nur durch eine Bankbürgschaft des Herrn Papa. Das ist dann aber nicht die eigene Leistung, und es setzt die anderen Leute, die nicht auf diesen Background zurückgreifen können, unglaublich unter Druck. Es täuscht zudem falsche Zukunftsaussichten vor, von wegen: Jeder kann, wenn er nur will.
Meine Generation, also die heute 40-Jährigen, wollte ja unbedingt dieses ‚freiere Leben‘ führen, wo Geschlecht und Geld und Stallgeruch keine Rolle mehr spielen.

dieStandard.at: Und jetzt ist die Ernüchterung da, dass diese Dinge eben doch eine Rolle spielen?

Kullmann: Was dieses Ideal betrifft, sehe ich eine gewaltige Katerstimmung in meiner Generation, ja. Wir haben heute ein globalisiertes Marktsystem und damit auch eine Globalisierung der Lebensläufe. Die Lust meiner Generation, die Individualisierung als Versprechen anzunehmen, die traf unglücklicherweise auf das Interesse der Wirtschaftskomplexe, die Leute freizusetzen.

Wir hören immer: Sei deine eigene Herrin, aber es gibt doch immer noch die alten Machtverhältnisse! Die Freien werden auf dem Arbeitsmarkt rücksichtslos gegeneinander ausgespielt, die schämen sich dann in ihrem Kämmerlein und denken: ach hätte ich doch besser verhandelt. Der Titel meines Buches, „Echtleben“, zielt darauf ab, meiner Altersgruppe zu verklickern: Schaut euch bitte mal die Strukturen an, in denen ihr arbeitet und lebt.

dieStandard.at: Gleichzeitig scheint der Glauben der Mittelschicht, durch Bildung sozioökonomische Standards in der nächsten Generation sichern zu können, größer denn je …

Kullmann: Es ist eine neue Ideologie: Wenn du dich selbst trainierst, wird es schon hinhauen. Das impliziert ganz stark die Privatisierung von Lebensrisiken. In Deutschland erkennt man jetzt schön langsam unter dem Motto: ‚Wenn die Abiturienten beginnen, den Hauptschülern die Jobs wegzunehmen, dann haben wir echt ein Problem.‘

Wir müssen Solidarisierung neu denken und Wertigkeit in Sachen Arbeit neu setzen. Warum erwarte ich mir als Abiturientin eigentlich, dass ich drei Mal so viel verdiene, weil ich einen Coffeepad-Werbespot erfinde, als meine gleichaltrige Nachbarin, die im sozialen Bereich tätig ist? Diese Wertigkeiten stoßen den klugen Leuten heute viel mehr auf. Auf dem Amt stand ich mit Regalbetreuerinnen in einer Schlange. Es ist dasselbe Boot.

dieStandard.at: Der Untertitel ihres Buches betont, wie kompliziert es sei, eine Haltung zu haben. Sehen Sie das jetzt immer noch so?

Kullmann: Das Buch hat mich schon verändert. Ich bin politischer geworden. Im Buch beweist dieses Ich eine relativ starke Haltung, indem es den sicheren Magazinjob hinschmeißt, obwohl sie ja schon auf HartzIV war. Ich habe tatsächlich durch diese Kündigung meine eigene Haltung wiederentdeckt, denn ich dachte in den 00er Jahren unterwegs mal, dass ich keine mehr hätte. Ich habe in dieser Zeit vier, fünf soziale Etagen innerhalb von 10 Jahren durchgespielt: Von der Leistungsträgerin zur Versagerin und wieder zurück. Woher soll ich wissen, was ich politisch will, wenn ich gar nicht weiß, wer ich selber bin, wo ich im sozialen Raum eigentlich stehe? Nach all meinen Erfahrungen, die ich mit vielen anderen teile, möchte ich beginnen, gesellschaftliche Solidarität neu zu denken.

Heute tut es mir leid, dass ich mich in meinen Uni-Jahren nicht stärker mit linken Theorien und Kapitalismuskritik beschäftigt habe. Da war ich auf dem Standpunkt: Ideologien sind überholt, und in den Gewerkschaften sitzen nur alte Männer mit zotteligen Bärten. Nun wünsche ich mir, ich hätte Volkswirtschaft studiert, statt Referate über Pop-Kultur zu halten. Ich hätte mehr Mittel in der Hand, um mich zu wehren und auf die Ungerechtigkeiten zu reagieren. Viele meines Alters suchen jetzt nach neuen Formen des Protestes und der Solidarisierung. Das ist auch ein spannender Prozess. (Die Fragen stellt Ina Freudenschuß, dieStandard.at, 10.7.2011)

Zur Person:

Katja Kullmann (40), studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Anglistik. Sie arbeitet als Journalistin für viele deutsche Zeitschriften u.a. für die EMMA und schrieb 2002 den Bestseller „Generation Ally“.

Quelle: http://diestandard.at/1308680834262/Ich-sprech-inzwischen-ueber-Geld

Romane made in New York. Fernsehdokumentation über sechs junge Schriftsteller.

Sechs amerikanische Autoren. Wie schreiben sie? Worüber schreiben sie? So herrlich sind ihre Unterschiede. So anders ihre Themen.

Sechs junge US-amerikanische Schriftsteller vermitteln in diesem Porträt die Position der amerikanischen Literatur während der Bush-Ära – beginnend nach den Ereignissen des 11. September 2001 bis zu deren Ende mit der Wahl Barack Obamas.

Zu Wort kommen die Schriftsteller Jonathan Safran Foer, Jonathan Franzen, Nicole Krauss, Jay MacInerney, Rick Moody und Marisha Pessl.

Die US-Wahlen vom November 2008 setzten den Schlussstrich unter eine Ära, unter das Zeitalter der Bush-Administration. Die Filmemacher Nelly Kaprièlian und Sylvain Bergère betrachten diese Ära durch den Spiegel der Literatur. Insbesondere die Werke einer jungen Generation New Yorker Schriftsteller liegen ihnen am Herzen. Im Gefolge der beiden „Lost Generation“-Ikonen Jay MacInerney und Bret Easton Ellis, die das Amerika der 80er Jahre und dessen Missstände anprangern, erscheint ihnen eine Beschäftigung mit der Autorengeneration nach dem 11. September von Bedeutung.

Quelle: ARD

Californication oder: Henry Miller bloggt

Californication handelt vom erfolgreichen, aber unproduktiven Schriftsteller Hank Moody. Berühmt wurde er durch die Verfilmung seines Buchs (Das Buch trug den Titel God hates us all, die Verfilmung hieß – zu Hanks Ärgernis – A Crazy Little Thing Called Love).

Am Ende der ersten Episode tippt Hank das Wort Fuck in den Computer – mit diesem Wort findet er den Weg aus seiner Schreibkrise. Denn er nimmt einen Job als Blogger an, und darin ist er erfolgreich. Wie dieses Interview zeigt.

Ein Vorbild? Jedenfalls, was die Sprach- und Internetkritik angeht, die er in diesem Video an den Tag legt. Und Henry Miller habe ich ohnehin in ihm wiedererkannt.

https://www.youtube.com/watch?v=GAzuFLsH0dU

(Californication, Staffel 1, Episode 5)

Erfolglos schreiben: Versuche!

Versuche, witzig zu schreiben. Versuche, sarkastisch oder spannend zu scheiben. Versuche, einen Roman, Kurzgeschichten, Poesie zu schreiben.

Was immer du willst, versuche es! Denn: im Versuchen liegt das Scheitern.

(Du kannst das leicht nachprüfen, indem du versuchst, dich auf einen Sessel zu setzen. Mach das zehn Minuten lang, ohne jedoch dich niederzusetzen. Diese Übung zieht ganz schön in den Oberschenkeln, aber du erkennst den Unterschied zwischen etwas zu versuchen und etwas zu tun. Darum sag nicht: „Ich schreibe einen Roman“ sondern sag: „Ich versuche, einen Roman zu schreiben“.)