Kleine Online-Schreibwerkstatt 1/6: Willkommen!

Schön, dass du zu unserer kleinen Schreibwerkstatt gefunden hast!

Mitmachen ist ganz einfach…

Es gibt vier Übungen. Und Du fügst einfach deinen Übungstext als Kommentar zum Übungstext. Danach gibst dein konstruktives/wertschätzendes Feedback zu den Texten der anderen.

Mit deinem Feedback hilfst du anderen Schreibenden, genauso wie die anderen dir helfen.

Warum stelle ich diese Übungen hier in meinen Blog? Nun, fünf Jahre hindurch habe ich zweitägige Schreibwerkstätten gehalten (jeweils Samstag/Sonntag). Weil ich nun keine Schreibwerkstätten mehr mache, liegt in meinen Archiven einiges an bewährten Übungen brach – schade darum, nicht wahr? Darum teile ich es hier mit dir, in einer kleinen Online-Schreibwerkstatt.

Die Übungen, du bekommst, stammen aus dem Programm für den ersten der beiden Schreibwerkstättentagen. Die Teilnehmenden hatten jeweils 45 Minuten Zeit, danach wurden die Ergebnisse in der Runde besprochen.

45 Minuten klingen wenig? Nun, es ging in der Schreibwerkstatt geht nicht darum, lange Texte zu schreiben, sondern viele Texte – und durch viel Feedback zu lernen. So gehen sich an einem Schreibwerkstättentag drei Feedbackrunden aus.

Und hier geht es zur ersten Übung

Zeit für eine Schreibwerkstatt. 18./19. Februar 2012. In Wien.

Was wir vom Texthobel für dich tun ist,

dich zu unterstützen, Stärken deiner Texte zu erkennen und auszubauen,

dir Texttechniken zu bieten, die du gleich praktisch verwenden kannst,

dir eine wertschätzende Schreibumgebung zu bieten, mit anderen hochmotivierten Schreibenden

dir zu helfen, Schwachstellen in deinen Texten zu entdecken und zu vermeiden.

Der Schreibworkshop ist ein intensives Arbeitsseminar, mit insgesamt 16 Stunden. Die ganze Zeit wird viel geschrieben, und Gelerntes gleich wieder angewendet. Du bestimmst dein Tempo, und die Aufgaben werden mit dir auf deine Bedürfnisse abgestimmt.

Datum: 18./19. Februar 2012
Zeit: jeweils 10 bis 18 Uhr
Ort: 1090 Wien, Sobieskig. 4/1

Anmeldung bitte direkt beim Texthobel www.texthobel.at

Familienstammbaum einer Romanfigur schafft Inspiration und Klarheit

Einen Menschen kann man erst so richtig kennen, wenn man etwas über seine Familie und Herkunft weiß. Das gilt insbesondere für uns Schreibende, die wir ja unsere Romanpersonen gut kennen wollen, um sie glaubhaft handeln zu lassen.

In der letzten Texthobel Schreibwerkstatt waren etliche Teilnehmer, die das Modul „texthobel.roman“ gewählt hatten. Mit dabei war Andrea Zutz mit ihrem Romanprojekt „Kleine Flugzeuge“.

Auf diesem Foto geht es um Alexandra. Sie ist die Heldin des Romans, und damit die Autorin ihre Heldin besser kennenlernt, haben wir sie gebeten, sich Gedanken über Alexandras Familie zu machen. Dieser Stammbaum deutet Konflikte und Unterschwelliges an, viel Möglichkeit für Spannendes und für Entwicklungen. Viel Inspiration für die Autorin.

(Wie du siehst, gab es zu jeder Person Geburtsdaten und zu manchen die Sterbedaten, weil das viel aussagt über das Umfeld und die Prägung.)

Arbeiten mit gelben Zetteln. Einer Autorin über die Schulter geschaut.

Schreibwerkstatt Texthobel: Eine Teilnehmerin beim Strukturieren ihres Romanprojekts. Sie arbeitet daran, bereits geschriebene Kapitel in ihr Projekt einzuordnen, eine Chronologie zu entwickeln. Für jedes dieser Kapitel gibt’s einen gelben Zettel, und wer genau hinsieht, erkennt das Datum, an dem sie den jeweiligen Text geschrieben hat. Die Zwischenräume füllt sie mit Ideen für weitere Kapitel.

Schreibwerkstatt. 12./13.November. In Wien.

Viktoria Frysak und ich halten bald wieder eine Schreibwerkstatt.

Was wir vom Texthobel für dich tun, ist folgendes:

Wir unterstützen dich, die Stärken der eigenen Texte zu erkennen und auszubauen.

Wir bieten dir Texttechniken, die du gleich praktisch verwenden kannst.

Wir bieten dir ein wertschätzendes und zielgerichtetes Umfeld.

Wir helfen dir, Schwachstellen in deinen Texten zu entdecken und zeigen dir, wie du sie in Zukunft vermeidest.

Wir ermöglichen dir, dass du in diesen zwei Tagen dein Schreiben massiv verbessern kannst.

Wir ermöglichen dir den Kontakt zu Absolventinnen und Absolventen vorangegangener Workshops, damit der befruchtenden Austausch auch nach diesem spannenden Wochenende weitergeht.

Der Schreibworkshop ist als intensives Arbeitsseminar konzipiert, mit insgesamt 16 Stunden. Die ganze Zeit wird viel geschrieben, und Gelerntes wird gleich wieder angewendet. Du bestimmst dein Tempo, und die Aufgaben werden mit dir auf deine Bedürfnisse abgestimmt.

Datum: Sa/So 12./13.November 2011
Zeit: jeweils 10 bis 18 Uhr
Ort: 1090 Wien, Sobieskig. 4/1
Beitrag: 195 EUR

Anmeldung bitte direkt beim Texthobel www.texthobel.at

Die Schreibwerkstatt in Langschlag

Robert Kraner, Veranstalter der Schreibwerkstätten in Langschlag, über Schreibwerkstätten und das Haus, das die Seminare beherbergt und selbst Anstoß ist für viele Geschichten.

Über die Wichtigkeit des Tuns und darüber, dass er sich nicht entziehen kann, wenn irgendwo geschrieben wird.

Schreiben lernen in einem Schreibseminar? Aufruf zu Eigenverantwortlichkeit.

Ja, schreibt Arne Ulbricht in der Süddeutschen Zeitung, man kann in Schreibseminaren lernen, wie man ein besserer Autor wird. Aber nur, wenn man nicht alle Regeln befolgt. Hier findest du seinen Aufruf, Schreibwerkstätten zu besuchen, und gleichzeitig ist es ein Aufruf zu Eigenverantwortlichkeit.

Und man sollte wissen, dass sowohl die wohlwollenden als auch die kritischen Stellungnahmen von vielen Faktoren abhängen. Auf Seminaren gibt es zum Beispiel selten zwei heftige Verrisse in Folge, weil das zu anstrengend wäre.

Sollte es einem gelingen, die flexiblen Gesetzmäßigkeiten eines Seminars zu akzeptieren, dann – und wahrscheinlich nur dann – kann man konzentriert die Anregungen aufsaugen und sich die Hinweise rauspicken, die einem für den eigenen Text sinnvoll erscheinen. Schließlich weiß man selbst am besten, dass es den Text kaputtmachen würde, wenn man zum Beispiel der Anregung folgt, aus dem Protagonisten, der Schriftsteller ist, einen Maler zu machen…

Quelle: www.arneulbricht.de