Literarischer Lohn

Geschafft. Hat sich heute Vormittag alles aufgelöst, wie von selbst – oder waren die Probleme bloß da, weil ich zu kompliziert gedacht habe? Weil ich Dinge erzählen wollte, die gar nicht zu erzählen waren? Mein Gefühl jetzt: Der Lohn der literarischen Arbeit, diese Leichtigkeit. Vielleicht schreibe ich wegen dieser Leichtigkeit, die mich trägt, wenn ich aufgetaucht bin. Und alles frisch und klar ist.

Die Affirmation zum heutigen Schreibtag

Ich lasse mich voll und ganz auf die Beziehung von Timon und Sophie ein. (=Meine Personen im Roman). Alles, was ich brauche, trage ich schon in mir (seien es recherchierte Fakten oder Emotionen). Ich spüre, dass ich bei den beiden bin. Ich gebe den beiden Gelegenheit, sich mir zu öffnen, genauso, wie ich mich den beiden öffne.