Die Lyrik des Bob Dylan.

Dieses Video sieht genau auf die Lyrik des Bob Dylan. Und wenn Stephen Fry auf etwas hinsieht, dann ergibt das am Ende immer eine wertvolle Sichtweise für mich.

Über Lyrik habe ich gelernt, dass ähnliches gilt wie bei Prosa: Die sprachlichen Bilder müssen stimmen. Andererseits …

… habe ich gelernt: bei allem, was über Literatur gesagt wird, gehe davon aus, auch das Gegenteil kann wahr sein.

Glimmerfees Buchvorstellungen per Video. Oder: Der erste Satz!

Eine engagierte, originelle, durchdachte Methode, Bücher zu besprechen, habe ich auf www.glimmerfee.de entdeckt. Jede Kritik besteht aus

  1. Inhalt
  2. 1. Satz
  3. Meine Meinung zu dem Buch (Text und Video)
  4. Fazit

In den Kritiken bekommt also der ersten Satz dieselbe Prominenz wie die Inhaltsangabe. Und im Video eröffnet die Kritikerin, wie sich sich das Buch anfühlt, wie dick es ist, wie sich das umblättern anhört, und dann die Freude darüber, dass es ein Lesebändchen gibt … ein Buch als etwas Sinnliches wird schmackhaft gemacht.

Als Beispiel dieses Video …

… es entstammt der Buchvorstellung: Der Besucher. Von Sarah Waters.

Weil die technische Qualität der Videos so gut ist, habe ich nachgefragt, welche Kamera verwendet wird: Logitech C310 USB HD Webcam.

Massive Kürzungen stehen an

Heute weiteres Feedback zum Roman bekommen. Es stehen wohl große Kürzungen an – ich schätze, ein Viertel der derzeit 600.000 Zeichen werden dran glauben müssen.

Hört das nie auf? Ich arbeite seit 5 Jahren an dem Ding, und jedesmal denke ich: okay, diese Worte, diese Sätze jetzt, die passen, und dann sehe ich sie im Spiegel des Feedbacks und dann … sehen sie so anders aus, und ich frage mich: wie konnte ich das denn bloß schreiben?

Dass es so mühsam ist.

Ich bin erschöpft. Und gleichzeitig drängt es mich weiter, weil ich weiß, was ich anders machen muss.