One thought on “Marillenknödel. Aus dem Zyklus: Die Emotionen eines Autors.”

  1. Ich würde dann zum Marillenknödelkochen anfangen, in der Marillenzeit ist das einfach, ob ich mir auch eine Packung Tiefkühlknödel kaufen würde, weiß ich nicht.
    Aber eigentlich ist es ja um die Beschreibung gegangen. Ich decke literarisch den Tisch, lasse meine Helden Knödel essen oder kochen, habe damit eine schöne Szene und wenn sie mir gelungen ist, rinnt den Leuten das Wasser im Mund zusammen und was tun sie dann?
    Eigentlich sollten Sie ja meinen Roman weiterlesen, meine Helden nach dem Essen verfolgen, statt selber essen, zunehmen, dicker werden und den Umsatz der Firma Iglo steigern…?
    Da ich als Verhaltenstherapeutin aber natürlich für die Belohnung bin, kann ich mir schon vorstellen, daß ich mir als solche für die schöne Szene ein extra Dessert gönne und ausprobiere, ob mir die Knödel auch so gut wie meiner Heldin schmecken.
    Schreiben ist ja Sinnlichkeit, Marillenknödel sind es und da fällt mir ein, wie ich im Sommer an der Donau mit dem Rad entlang fahre, die heruntergefallen Marillen vom Boden aufklaube und daraus Kompott koche, eine wirklich schöne Inspiration für meine Sommerfrische, vielen Dank dafür, vielleicht kann ich sie für meinen neuen Roman brauchen, aber erst kommt ja das Bachmannpreishören.

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