3 Gedanken zu „50.000 Tassen überstarker Kaffee: Der Schreibprozess des Balzac (3)“

  1. Ich bin mir nicht ganz sicher aber ich glaube deine Quelle ist nicht ganz richtig. Sollte es nicht das Jahr 1979 sein. Ich habe nach einem Buch im Jahr 1978 gesucht aber nichts gefunden. Nur ein kleiner Tipp am Rande. Aber sehr interessant :)

  2. Tja, lieber Thomas,
    was ist es, was dich so fasziniert an Balzacs Schreibexzessen? Fast hat mein den Eindruck, du sehntest dich danach, so zu werden wie er. Ich kann daran nichts Erstrebenswertes entdecken. Balzac musste, der Not gehorchend, nicht dem eignen Triebe, so viel produzieren, um genug Geld zu bekommen, um zu leben. Wer das nötig hat, ist ein armer Hund.
    Gewiss ist es so, dass ein Schriftsteller regelmäßig – im Prinzip täglich – schreiben soll, und auch nicht wenig. Die klugen Ratgeber sprechend von mindestens drei Stunden täglich. Da fehlen aber noch vierzehn bis zu Balzacs Pensum.
    Ein alter Slogan heißt: Wir leben nicht, um zu arbeiten, sondern wir arbeiten, um zu leben. Das kann so aussehen, wie bei Balzac, leider, muss aber nicht. Meine Idealvorstellung von einem Schriftstellerleben sieht anders aus: intensiv das Leben studieren, über das man schreiben will. Und zwar von innen studieren, als Teilnehmer. Das heißt intensiv leben, arbeiten (auch anderes als Schriftstellerei), lieben und reisen.
    LG
    Till

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