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Gestern den letzten großen inhaltlichen Brocken der ersten Romanhälfte geschrieben (oder war es der vorletzte oder der vorvorletzte?). Bis Weihnachten will ich im Rohwurf fertig sein, danach 2 Wochen Arbeitsurlaub, um alles zu überarbeiten, die gröbsten Fehler auszumerzen. Und Schreibgott Xo drüber zu lassen.

Ich werde öfters gefragt, wie ich darauf komme, dass es die Hälfte ist. Meine Antwort: Ich denk’s mir halt. Weil ich mit dem Roman 2011 fertig sein will, würde es gut passen. Denn das, was ich per heute an Text habe, habe ich im Mai 2010 zu tippen begonnen (Siehe meine letzte große Schreibkrise).

Und woher weiß ich, dass das bisher Geschriebene nicht bloß das erste Romandrittel ist? Guter Punkt. Vom Gefühl her bin ich nämlich erst im ersten Drittel von Aristotels‘ Dramaturgie (nachzulesen etwa in 20 Masterplots):

  1. Anfang (Setup) – Die Situation wird dargestellt.
  2. Mitte (Rising of the action) – Jetzt ringen die Romanpersonen um ihre Ziele. Es gibt Konflikte.
  3. Ende (Climax, falling and denouement) – Es kommt zum Höhepunkt und danach zur Lösung, zur Erneuerung.

Ich denke, meine zweite Romanhälfte umfasst die letzten beiden Drittel. 600.000 Zeichen sollten bitteschön doch dafür reichen, schließlich umfasste Die Archäologin ja auch nicht mehr als 500.000 Zeichen und war ein ausgewachsener Roman.

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