Maniacus, Gott der Getriebenen

Maniacus mit den aufgerissenen Augen, mit dem leeren Blick nach durchschriebener Nacht: So wird er üblicherweise dargestellt, meist gemeinsam mit einer erschöpften Muse.

Maniacus ist der Autor, der nicht mittendrin aufhören kann. Aber in einem Roman ist man monatelang oder jahrelang mittendrin – etwas, das Maniacus nicht wahr haben will. Jede verflossene Nacht ist eine Nacht des Scheiterns für ihn, weil er es wieder nicht geschafft hat, sein Werk zu vollenden.

2 thoughts on “Maniacus, Gott der Getriebenen”

  1. Eigentlich insgesamt ein sympathischer Gott. Aber auch mitleidserregend – man sollte öfter mit ihm Bier trinken gehen, Hopfen beruhigt…

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