Was, Herr Wollinger, treibt Sie so an?

Es ist der Kampf, den der Menschen gegen sich selbst führt.

Es sind die Muster vergangener Generationen. Es ist Jean-Paul mit seinem „Die Hölle sind die anderen“, dem ich laut entgegenschreibe: „Die Hölle ist sich jeder selbst!“

Es ist das Töten. Das verzweifelte Lieben. Die Furcht vor dem Moment, in dem mein Protagonist die Augen schließt. Es ist das Atmen, das er hört, und es ist die Stille, die dem Atmen folgt.

Es ist der blühende, nebelnasse Rosenstrauch im Herbst. Das Lachen der Menschen, wenn sie tanzen. Es ist das Leben, für das sich mein Protagonist entscheiden kann. Mit jedem Moment seines Lebens.

Es ist Erkenntnis, die in ihm einfährt. Die nichts mehr mit dem Denken zu tun hat. Mit einem Mal ist es glasklar, alles! Und alles anders. Wenn er nicht mehr weißt, was er fühlt, weil er noch nie so gefühlt hat.

Das alles ist es. Das will ich zeigen, das treibt mich.

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