Der Autor als Gott seiner Romanpersonen?

Ich verstehe jetzt, warum Gott den Menschen freien Willen gegeben hat: Weil es sonst so mühsam ist! Meine Romanpersonen tun ja nichts ohne mich. Ich muss mir alles für sie überlegen, jede Kleinigkeit bis hin zu Frisur, Hobbies, Vergangenheit, Sex und und und… Und da kann es einem Gott reichen, so dass er am Ende sagt: Macht es euch doch selbst.

Gott hat einen Vorteil: er muss keinen Leser bei der Stange halten. Er braucht nicht für Lesevergnügen sorgen und sich mit literarischer Gerechtigkeit abmühen. Und heilige Bücher werden trotz allem verfilmt.

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