Zuerst zäh, dann flott: ein typischer Schreibtag

Ich stand zwar um acht Uhr auf, aber danach tümpelte ich doch nur herum, tat hier und dort das eine oder andere. Bis Mittag ging das so und sogar darüber hinaus. Allmählich stemmte ich mich gegen das Tagesende: heute würde nicht geschlafen, ehe diese eine Szene unter Dach und Fach wäre. Ich dürfte mir nicht entrinnen.

Zwar bin ich mit der Szene nicht fertig, aber ich habe einen guten Grund: die Szene anwuch an, wurde weit größer als geplant. Und zusätzlich, en passant sozusagen, schrieb ich eine weitere Szene.

Ich bemerkte, dass es umso flüssiger ging, je autobiografischer ich wurde. Sprich, je mehr Stücke aus meinem eigenen Leben ich in den Text pflanzen konnte. Dabei will ich auch morgen bleiben.

Schreib was dazu ...