Ich bringe mich in Stimmung.

Seit Wochen schon der Gedanke an ein Romanprojekt. Stärker drängt mich etwas, und dann, beim konkreten Tippen, die Zweifel.

– Was weißt du denn schon von der Handlung?

– Ich will nur das Nötigste wissen!

All dieses Wissen über die Ereignisabfolge im Roman … nichtig! Schreiben hat sich stets so anders entwickelt als ich dachte. Einen Roman planen? Ist wie das Wetter in einem Jahr erraten zu wollen.

Ich will nicht etwas schreiben. Ich will gegen etwas anschreiben. Antauchen, zerreißen, schütteln, zum Einsturz bringen.

Ich wende mich an Musik, die zur Stimmung passt. Romantitel: Autobiograhpie eines Raubtiers.

Schreib was dazu ...