Ein Gedanke zu „Gemeinsam an einem Roman schreiben mit Google Drive. Überarbeitungen ansehen.“

  1. Das sind wirklich interessante Einblicke, wie literarisches Arbeiten jetzt passieren kann. Dazu fallen mir Heimito von Doderers Pläne zur „Strudelhofstiege“ etc ein, die lang und breit einmal in der NB zu bewundern waren. Ich arbeite ja noch eher konservativ, das heißt zwar jetzt schon direkt in den Computer, seit ich einmal beim Nanowrimo teilgenommen habe, tue ich das, weil ich meine Handschrift manchmal nicht mehr lesen kann, korrigiere aber immer noch händisch und auf dem Papier. Das scheine ich, noch immer zu brauchen, also drucke ich viel aus, was jetzt in der Sommerfrische mit dem Drucker in Wien, manchmal etwas schwierig ist und das Trödeln, also surfen, baden, lesen, radfahren verlängert, was aber wahrscheinlich auch ganz gut ist und alleine schreibe ich auch, da ich mir das Teamwriting nicht sehr vorstellen kann, obwohl ich, bei „Laß dir Zeit, stottern will verlernt sein“, im Fischer TB erschienen, sozusagen eine Ghostwriterin hatte. Eine Kollegin vom Arbeitskreis schreibender Frauen hat mich auf die Idee gebracht, zusammen etwas zu machen und da war die Zusammenarbeit sehr gut. Wir haben uns getroffen. Ich habe ihr meine Fälle aus der Klinik, ich war damals Assistentin an der HNO erzählt und sie hat sie aufgeschrieben, Schreibprogramme gab es damals ja noch nicht. Ob sie die Teamarbeit fördern werden, ist eine interessante Frage. Also viel Erfolg, freue mich auf weitere Berichte und bin auf das Resultat natürlich sehr gespannt!

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