Ein Gedanke zu „Joseph Roth und der Tafelspitz. Wie sich die ganz große Kunst beim Beschreiben kleiner Freuden zeigt.“

  1. Sehr schön, aber auch schon lange her und es ist eigentlich auch ein sehr konservatives Weltbild, das hier vermittelt wird, auch wenn meine historischen Kenntnisse und mein Wissen um die Roth Biografie jetzt eine andere, als damals, als sie im Fernsehen, ich glaube, es war in den Siebzigern den „Radetzkymarsch“ zeigten. Damals war ich etwas ratlos, alle lobten den großartigen Roman, aber lauter Männer, die einzige Frau war eine Prostituierte oder auf jeden Fall eine schwache Person, die Monarchie wurde verherrlicht und alle hatten tragische Gesichter, dann habe ich ein bißchen die Geschichte studiert und erfahren, wie und unter welchen Umständen Roth gestorben ist. So werde ich demnächst einen Roth gelesen. Der „Radetzkymarsch“ ist es noch immer nicht. Aber ich war vom Film „Tafelspitz“ sehr begeistert, den es später im Kino und auch im Fernsehen gab und habe ihn einigemal gesehen und da kommt auch der Josef Roth und das Stückerl um den Tafelspitz vor, den ich sehr gerne esse und Roth war ein großartiger Schriftsteller mit einem tragischen Schicksal und wahrscheinlich ein sehr verzweifelter Mensch, keine Frage

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