5 thoughts on “Schreiben ist …”

  1. @Fred: Also der Opfergedanke ist ja ein recht gut nachvollziehbarer. Wenn die Halme zu dicht stehen, müssen eben welche heraus aus dem Boden, kommen auf den Kompost, verrotten dort zu Humus, werden also in den Boden auf andere Weise eingearbeitet. So meine Sicht, mein Bild wenn ich was “ausmerze” (man höre den möglichen Reim auf Herzschmerze lol)weil….wenn Thomas sein von dir bezeichnetes Zehntel den Schreibern opferte, müsste er sie online stellen, damit sie daraus neue Sätze spinnen:))

  2. Ja das ist schlimm, aber manchmal muß es sein, weil schon gesagt und die Handlung blockiert, irgendwann hab ich ein Gefühl dafür bekommen, wo es notwendig ist und wo nicht, alles Liebe für das Streichen, viel Erfolg und der Wunsch, daß die wichtigen und richtigen Sätze drinnen bleiben

  3. Mit dem gehörigen Abstand schaffe ich es auch – mal besser, mal schlechter. TestleserInnen sind das Um und Auf – und am Anfang ein professioneller Betreuer/Coach/ was auch immer.
    Merke ich immer bei den von mir gecoachten Neu-AutorInnen oder auch in den Kursen … plötzlich geht ein Licht auf. War bei mir nicht anders. :-))

  4. 100.000 weg, 900.000 bleiben, ergibt den Zehnten. Der Zehnte ist für Gott, für´s Universum. Für alle Schreibende, die aus dem großen Topf an geopferten Sätzen, neue Sätze spinnen. Das ist der Zehnte. Der Zehnte in der Literatur.

  5. wie schaffst du das bloß mit dem wegstreichen? den überblick zu bewahren….? den zusammenhang nicht zu verlieren……? 100.000 sind ja nicht grad wenig…. ich würd mich in den buchstaben verlieren…..

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