2 Gedanken zu „Wolkenbrühe vor dem Wiener Schreibraum“

  1. Ein sehr schönes Video, das auch mich auf der Harlander Terrasse in der brütenden Sommerhitze, bereit die vierzig Seiten meines Mansuskripts durchzugehen, um die Weichen für die Fortsetzung zu stellen, sehr anregt, habe ich mir da ja vorgenommen wirklich aus dem Vollen und der Kraft in mir zu schöpfen und den Gedankenzensor wie, das wird doch nichts, zu viele Adjektive, zu flache Personenführung etc wegzulassen. Im Literaturgeflüster werde ich beschreiben, wie weit das gelingt, die inneren Stimmen, die schon seit zwanzig dreißig Jahren bestehen, sind sehr hartnäckig und die Wolkenbrühe kenne ich vom letzten Montag, wo ich mich in die Regenpelerline hüllte und mit dem Schirm auf den Rathausplatz gegangen bin, um mir trotzdem Bruckners 5. Symphonie anzuhören, war sehr inspirierend.

  2. Heißt es Wolkenbrühe weil sich da was zusammenbraut? Braut Schau Brautschau.Die Braut schaut in der Frühe in die Brühe. Und was sieht sie da? Ziehende Wolken über dem Schreibraum. Die Phantasien des Schriftstellers ziehen. Stundenlang.Braut verzieht sich in die Brühe. (aus: Gedanken von Braut Jung fern)

    Assoziativer Morgenkaffee, ich bin es nicht, liebe Blogleser:-)

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